Trainingsweekend TV 2026
Endlich wieder Filzbach!
Ein Wochenende voller sportlicher Ambitionen, Höchstleistungen und Widerstandskraft liegt hinter dem Turnverein. Vom frühen Start am Samstagmorgen bis zur letzten Volleyballrunde am Sonntagnachmittag wurde im Sportzentrum Kerenzerberg trainiert, geschwitzt und gelacht.
SAMSTAG, 18.04.2026
Bereits um 06:30 Uhr setzte sich die motivierte Turnerschar beim Rössli in Hüntwangen in Bewegung. Während einige noch versuchten, ihre Augen offen zu halten, war die Vorfreude auf das intensive Trainingswochenende schon spürbar. Nach einer kurzen Rast im Glarnerland und der Ankunft in Filzbach ging es auch schon los: Einlaufen, Lauf-ABC, Gerätekombi und Einzeltrainings bestimmten den Takt des Vormittags.
Nach dem Mittagessen begann das Training um 13:45 Uhr mit einem Einlaufen der anderen Art. Breakdance Schritte sorgten für einen Mix aus Mathematik-Lektion und körperliche Koordination. Danach folgten Gymnastik, Speer und Wurftraining. Nach einer kurzen Pause ging es mit Fachtest und Weitsprung weiter.
Am Abend ging es dann in den gemütlichen Teil über. Gemeinsames Abendessen mit lockerer, ausgelassener und mit zunehmender Stunde kreativeren Stimmung. Es wurde viel gelacht, spannende sowie fragwürdige Gespräche geführt und das eine oder andere Glas genossen, vielleicht auch zwei oder drei mehr.
Highlight des Abends war die Kegelbahn. Sie hatte allerdings ihren eigenen Kopf und verlangte uns nicht nur sportlich, sondern auch handwerklich einiges ab. Mehr als einmal mussten wir selbst zum Technikteam werden und mit improvisiertem Einsatz für einen reibungslosen Spielbetrieb sorgen. Man könnte sagen: Allround-Talente auf und neben der Bahn.
Fazit: Ein rundum gelungener Tag – sportlich stark, gesellig und technisch lehrreich.
SONNTAG, 19.04.2026
Der Sonntag begann traditionsgemäss früh, sehr früh: 07:10 Uhr Einlaufen auf der 466 Meter langen Finnenbahn (im Trainingsplan angekündigt auch bei Orkan)!
Man sagt ja, der frühe Vogel fängt den Wurm, wir drei haben stattdessen den Snooze-Button gefangen. Während der Rest der Truppe pünktlich zur Finnenbahn erschien, haben wir uns kollektiv entschieden, die Kunst des «Noch fünf Minuten» zu perfektionieren. Ergebnis: Wir kamen zu spät. So spät, dass selbst die Sonne schon leicht genervt sich hinter Wolken versteckte.
Und genau hier kommt dieser Bericht ins Spiel. Zur Strafe (völlig zurecht) wurden wir dazu verdonnert, diesen Bericht zu schreiben. Was uns bleibt, ist also die Wahrheit, und die ist ziemlich unterhaltsam.
Nach dem Einlaufen folgte das gemeinsame Frühstück mit schlechtem Kaffee.
Trotz müder Beine, Muskelkater und dröhnenden Köpfen, wurde das Programm konsequent durchgezogen: Lauftraining, Pendelstafette und weitere Disziplinen forderten nochmals alles.
Der Elan vom Samstag war heute nur noch ein «kontrolliertes Leiden». Einzelne Läufer entwickelten kreative Laufstile, die irgendwo zwischen Sprint, Traben und Electric-Boogie lagen. Dennoch haben es alle bis zum Ziel geschafft, einige schneller, andere mit mehr Charakter.
Das Wetter zeigte sich genauso abwechslungsreich wie unsere Motivation: Teilweise sonnig, dann wieder Regen und sogar ein Gewitter. Trotz dieser meteorologischen Achterbahnfahrt wurden die Leistungen im Laufe des Vormittags immer besser.
Es folgten Gerätekombi, Fachtest, Weitsprung und Leichtathletik Einzel.
Nach dem Mittagessen ging es gleich mit einem rassigen Zumba als Aufwärmen los. Erneut wurde bei den Disziplinen: Wurf, Speer, Kraft, LA Einzel und Gymnastik alles gegeben.
Zusammengefasst lässt sich sagen: Das Trainingsweekend 2026 war ein voller Erfolg. Die Kombination aus strukturiertem Training, guter Organisation und Teamgeist machte die zwei Tage zu einem wichtigen Schritt in Richtung kommende Wettkämpfe.
Mit Turnergruss leicht übermüdet, aber stets bemüht:
Die Drei von der Nachtschicht
Daniele Scarciglia, Toni Wolfram, Silvan Spühler