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Skiweekend 2022

Es ist der 14.01.2022, ein paar junge Wilde, die Mittelalterlichen und zwei ältere Turner machen sich auf, die Alpen zu stürmen. Um zu präzisieren, die Bündner Alpen bei der Lenzerheide.
Geplante Abfahrtszeit des Organisationskomitees ist 07:00 beim Rössli Hüntwangen, dieses Ziel wird erreicht. Auf dem Weg Robin in Eglisau aufzugabeln, fällt Sven ein, dass er seine Skijacke vergessen hat (Totsch). Das Ganze zurück auf Feld Eins. Auf Feld Eins angekommen ging es ab ins Heidiland, wo wir vor allem Zucker und Kaffeebohnen für den Rum besorgen mussten. Nebenbei gab es auch Frühstück. Mit neuer Energie ging es nun weiter zum effektiven Ziel, das Kurhaus in der Lenzerheide.

Die Organisation der Parkplätze, Hotelzimmer und Ski-Billette war ein leichtes Spiel, dauerte aber einige Zeit. Um zwölf Uhr waren wir trotzdem voll motiviert und in Vollmontur auf der Piste. Da es in den Billetten inbegriffen war mussten wir dies ausnützen und starteten voll durch, direkt nach Arosa. Weil wir schwitzten, wie am Barren, war unser erster Halt die Carmennahütte. Dort löschten wir unseren Durst mit Wasser (mit Hopfen und Malz). Schon lange war Mittagszeit und unsere Diva (Dominik), verspürte ein Hüngerchen und wurde unleidig. Darum carvten wir die schönen Pisten von Arosa hinunter in die Tschuggenhütte. Auf der Terrasse haben wir uns verköstigt, mit sechsmal Burger und Getränken. Die Dämmerung hat eingesetzt, so stachen wir auf direktem Weg zur Hörnlibahn und zogen uns wieder zurück in die Lenzerheide. Den Abend liessen wir in der Goldgräberbar herrlich ausklingen. Die fünf Skifahrer hatten keine Mühe diese aufzufinden, nur unser Organisator (Sven) wusste auch nach mehreren Saisons in Arosa nicht wo diese lag. Er schaute sich allein die Weltcup-Abfahrt an und kehrte nach einstündiger Busfahrt zurück ins Kurhaus. Während dem Apero in der hauseigenen Bar empfingen wir weitere Skiweekend-Teilnehmer (Chrige, Sari, Silvan). Frischmachen, diverse Tapas essen und dann ab in den hauseigenen Cinema-Club, bis die Musik verstummte und die Lichter angingen. Schlafenszeit.

Neuer Tag, neues Glück. Als erstes durften wir zwei auswertige Turner in unserer Truppe begrüssen (Robin, Nadia, Dani). Der Skibus liess rund 30 min auf sich warten, trotzdem brachte uns aber gut auf die Stätzerhorn Seite. Nach ausreichendem Schneesport gab es für ein «Chilli con carne» in der Chilli-hütta. Nach weiteren sportlichen Tätigkeiten verblieben die einen in der Chilli-hütta und die anderen besichtigten ein weiteres Mal die Goldgräberbar, auf der nun sonnigen Seite des Tales. Die Stätzerhornseite wurde vom TV-Rafz eingenommen, im Gegenzug hatte der TV Wil ihr Revier in der Goldgräberbar. Dies konnten sie jedoch nicht lange halten, weil erstens wir kamen, zweitens sie keine Organisationstalente sind und ihr Car um vier Uhr zurück ins Unterland erwischen mussten. Déjà-vu von gestern, hauseigene Bar, ein weiterer Turner stiess dazu (Markus) und das hauseigene Restaurant. Der Restaurantbesuch war ganz nach dem Motto: «Es gab Fleisch und Wein, die einen schliefen schier ein» (Chrige) und «An Schnupftabak mangelte es nicht und Markus’ Nase war trotzdem nie dicht». Das aus diesem Abend noch etwas werden könnte dachte niemand, doch es funktionierte. Ein weiteres Mal fanden wir uns im Cinema ein. Die erschöpften Gemüter tauten nacheinander langsam auf. Wir feierten bis spät in die Partynacht.

Am nächsten Tag teilte sich Truppe einmal mehr auf, die Earlybird-Fahrer gingen zum Stätzerhorn und die Latebirds Fahrer Richtung Rothorn. Am Sonntag ging es nicht weniger ums Skifahren, sondern viel mehr ums ausklingen lassen von einem wundervollen Wochenende. Die Wilemer waren am Vortag etwas vergesslich, so dass wir ihre Skihelme, Brillen, Handschuhe, Boards, Skis, Stöcke und Schuhe einsammelten und mit ins Rafzerfeld nahmen.

Der letzte Fixpunkt war das Kurhaus Lenzerheide, wo man sich voneinander verabschiedete. Bei der Fahrt nach Hause, wurden die Routen verschieden gewählt. Alex wählte den schnellsten und am wenigsten staureichen Weg über St. Gallen. Rennpilot Sven entschied sich für die Route via Walensee (Qualensee), welcher eine Stunde Stau mit sich brachte und aus dem Rennpilot wurde ein Staupilot.

Vielen herzlichen Dank an Sven und Alex für die super Organisation des diesjährigen Skiweekends!

Für den Turnverein, die Schreiber und Dichter Ruben & Robin